Cured

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Der Begriff cured bedeutet, dass ein Hasch nach seiner Herstellung eine Phase der Reifung oder Veredelung durchlaufen hat. Während dieser Zeit können sich Textur, Konsistenz und Aromaprofil verändern. Cured bezeichnet keine Herstellungsmethode: Ein Dry Sift, Static Sift oder Ice-O-Lator kann cured sein oder auch nicht.

Im Bereich von Hasch und Cannabis-Harzen bedeutet der englische Begriff cured, dass ein Hasch nach seiner Herstellung eine Phase der Reifung oder Veredelung durchlaufen hat. Der entsprechende Prozess wird üblicherweise als curing bezeichnet.

Nach der Trennung der Trichome sowie möglichen Schritten wie Pressen oder Formen kann sich das Harz weiterentwickeln. Mit der Zeit können sich seine Struktur, Konsistenz und sein Aromaprofil verändern. Das Curing bezeichnet diese Phase der kontrollierten Entwicklung des Haschs.

Cured beschreibt eine Reifung, keine Herstellungsmethode

Das Curing muss klar von den Methoden unterschieden werden, mit denen Hasch hergestellt wird. Dry Sift, Static Sift, Ice-O-Lator oder Bubble Hash beschreiben hauptsächlich, wie die Trichome getrennt oder gesammelt wurden.

Cured beschreibt dagegen, was nach der eigentlichen Herstellung geschehen ist: Das Hasch wurde während einer bestimmten Zeit reifen oder sich weiterentwickeln gelassen.

Ein Dry Sift kann daher kurz nach seiner Herstellung angeboten werden oder zuvor eine Curing-Phase durchlaufen haben. Dasselbe gilt für Static Sift, Ice-O-Lator und andere Arten von Hasch. Aus der Herstellungsmethode allein lässt sich nicht ableiten, ob ein Produkt cured ist.

Was kann sich durch das Curing verändern?

Während der Reifung kann sich das Harz schrittweise verändern. Seine Textur kann je nach Zusammensetzung und Reifungsbedingungen homogener, weicher, öliger, cremiger oder auf andere Weise verändert werden.

Auch das Aromaprofil kann sich entwickeln. Diese Veränderungen verlaufen jedoch nicht bei jedem Hasch gleich. Sie hängen unter anderem vom Ausgangsmaterial, von der Zusammensetzung des Harzes, von der Dauer, der Temperatur und den Lagerungsbedingungen ab.

Der Begriff cured beschreibt deshalb keine bestimmte Textur. Zwei cured Haschprodukte können ein sehr unterschiedliches Aussehen und eine unterschiedliche Konsistenz aufweisen.

Cured und glassy: zwei unterschiedliche Angaben

Cured und glassy sind keine Synonyme. Glassy beschreibt hauptsächlich einen sichtbaren Zustand oder eine Textur, häufig mit einer glatten, glänzenden, kompakten oder glasartigen Erscheinung. Cured beschreibt dagegen eher eine Reifung oder Veredelung über einen bestimmten Zeitraum.

Ein cured Hasch kann eine glassy Textur aufweisen, muss dies aber nicht. Umgekehrt darf ein Harz mit einer glassy Erscheinung nicht automatisch als cured betrachtet werden.

Ist Curing ein Qualitätsmerkmal?

Das Curing kann bei bestimmten Haschprodukten Teil der gewünschten Verarbeitung sein. Die Bezeichnung «cured» ist für sich allein jedoch keine Garantie für Qualität, Reinheit oder Stärke. Das Endprodukt hängt auch vom Ausgangsmaterial, von der Trennmethode, vom Anteil der Trichome, von der Verarbeitung des Harzes und von der Lagerung ab.

Auf einer Produktseite sollte die Angabe cured deshalb nur verwendet werden, wenn diese Information für das betreffende Produkt tatsächlich bekannt ist. Sie darf nicht automatisch daraus abgeleitet werden, dass ein Hasch als Dry Sift, Static Sift, gefiltert, Ice-O-Lator oder Premium bezeichnet wird.

Synonyme

gereiftes Hasch, veredeltes Hasch, Hasch-Reifung, Hasch-Veredelung