EC-Wert

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EC, oder elektrische Leitfähigkeit (Elektroleitfähigkeit), misst die Fähigkeit einer Nährlösung oder von Wasser, elektrischen Strom zu leiten. Sie dient zur Abschätzung der Gesamtkonzentration gelöster Mineralsalze.

Die EC (Electrical Conductivity), auf Deutsch elektrische Leitfähigkeit oder Elektroleitfähigkeit, beschreibt die Fähigkeit einer Lösung, elektrischen Strom zu leiten. Je mehr gelöste Mineralstoffe beziehungsweise Ionen im Wasser vorhanden sind, desto höher ist der gemessene EC-Wert.

Die Messung der elektrischen Leitfähigkeit wird häufig im Gartenbau, insbesondere in hydroponischen und erdelosen Kultursystemen, verwendet. Zusammen mit dem pH-Wert gehört sie zu den wichtigsten Parametern, um eine Nährlösung zu kontrollieren und anzupassen.

Wozu dient die EC-Messung?

Die Messung der elektrischen Leitfähigkeit ermöglicht es, die Gesamtkonzentration der gelösten Nährstoffe in einer Nährlösung zu überwachen. Ein zu niedriger EC-Wert kann auf einen Nährstoffmangel hinweisen, während ein zu hoher Wert auf einen Überschuss an gelösten Salzen hindeuten kann.

Der EC-Wert gibt jedoch keine Auskunft darüber, welche Mineralstoffe vorhanden sind oder in welchem Verhältnis sie vorliegen. Er zeigt lediglich die gesamte elektrische Leitfähigkeit der Lösung an.

Wie wird ein EC-Wert interpretiert?

Die elektrische Leitfähigkeit wird in der Regel in mS/cm (Millisiemens pro Zentimeter) angegeben. Der optimale EC-Wert hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Pflanzenart, das Entwicklungsstadium, das verwendete Substrat und die Zusammensetzung der Nährlösung.

Eine regelmäßige Kontrolle der EC hilft dabei, die Nährstoffversorgung präziser anzupassen und stabile Wachstumsbedingungen für die Pflanzen aufrechtzuerhalten.

Synonyme

elektrische Leitfähigkeit, EC-Wert